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GMD- und Chefdirigent*innenkonferenz e.V.

Der Zweck des Vereins ist die Förderung von Kunst und Kultur im Bereich  des Musiktheaters und des Konzertes in Deutschland. Zielsetzung ist die Veranstaltung von Konferenzen zum Informationsaustausch über die aktuellen Arbeitsbedingungen von Dirigenten und Dirigentinnen im deutschsprachigen Raum, Veranstaltung von Symposien zur Situation von Theatern und Orchestern im deutschsprachigen Raum. Wichtig ist uns die Vernetzung der künstlerischen Aktivitäten der Mitglieder und somit eine stärkere Möglichkeit der Einflussnahme auf kulturpolitische Institutionen zur Förderung von Oper und Konzert. Als Interessenvertretung der GMD’s und Chefdirigent*innen sind wir Mitglied des Deutschen Musikrates und stehen in engem Austausch mit dem Deutschen Bühnenverein und der Deutschen Orcherstervereinigung (DOV). Weitere Links finden Sie hier…

Offener Brief

Notruf

Dresden, 16.02.2021

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel,
sehr geehrte Frau Staatsministerin Prof. Grütters,
sehr geehrter Herr Senator Dr. Lederer,
sehr geehrte Minister*innen der Kulturministerkonferenz,

wir befinden uns in der schmerzvollsten Phase für die Kultur und die Künstler*innen seit dem Ende des zweiten Weltkriegs.

Die Pandemie hat vielen Selbständigen bzw. „Hybrid Beschäftigten“ die Lebensgrundlage entzogen und darüber hinaus haben auch große Teile der Politik dem Kulturbereich mit Ihren Äußerungen und dem NICHT-Handeln ein Höchstmaß an Geringschätzung entgegengebracht. Viele Soloselbstständige sind bereits bankrott und werden wohl nie wieder ihrem Beruf nachgehen können.

Viele angekündigte „Hilfen“ sind bis heute nicht angekommen, falsch konzipiert, oder durch Kleingedrucktes etc. schon wieder entzogen. Der Eindruck einer „Rettung“, der in der Öffentlichkeit erweckt wird, ist oft falsch.

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Offener Brief

an die Bundeskanzlerin

Mönchengladbach, 01.11.2020

Sehr geehrte Bundeskanzlerin Frau Dr. Merkel,
sehr geehrte Kulturstaatsministerin Frau Prof. h.c. Grütters,
sehr geehrte Ministerpräsident*innen,

zum zweiten Mal in diesem Jahr erfährt die kulturelle Landschaft in Deutschland eine abrupte Stummschaltung. Anders als im März diesen Jahres sind Theater- und Konzertsäle nun aber erwiesenermaßen sicherer als die meisten Einrichtungen der landesweiten Infrastruktur und hervorragend für die hygienischen Anforderungen der Corona-Pandemie gerüstet. Trotzdem wird der Bereich der Kultur wiederum direkt abgeschaltet. Solange aber unsere Kinder und Enkel in überfüllten Schulbussen, Bahnen und schlecht belüfteten Klassenzimmern sitzen und gleichzeitig milliardenschwer subventionierte Inlandsflüge stattfinden, fällt es uns mehr als schwer, an die Wirksamkeit der Maßnahmen zu glauben. Vielmehr drängt sich uns der bittere Eindruck auf, dass der Stellenwert der Kultur trotz Ihrer Lippenbekenntnisse der vergangenen Monate so gering ist, dass der erste Lösungsansatz gegen steigende Infektionszahlen scheint: „Ist das Kunst? Dann kann das doch weg!“

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Gemeinsame Presseerklärung

Deutscher Bühnenverein, Deutsche Orchestervereinigung, Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger, Deutsche Konzerthauskonferenz und GMD- und Chefdirigent*innenkonferenz e.V.

Köln/Berlin, 26.08.2020

Theater und Konzertsäle optimal auslasten
Der Deutsche Bühnenverein – Bundesverband der Theater und Orchester, die Deutsche Orchestervereinigung – Verband und Gewerkschaft der Orchestermitglieder, die Genossenschaft Deutscher Bühnenangehöriger (GDBA) sowie die Deutsche Konzerthauskonferenz und die GMD- und Chefdirigent*innenkonferenz e.V. fordern von Bund und Ländern mehr Augenmaß bei der Zulassung von Publikum in geschlossenen Räumen unter COVID-19- Bedingungen. Sorgfältig erarbeitete Hygienekonzepte in den Häusern lassen häufig mehr Publikum zu, als es die starren Sitzplatzbeschränkungen vielerorts vorschreiben.

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Bordell ja, Bohème nein?

GMD Konferenz fordert erkennbare Plausibilität der Entscheidungen von Politik und Behörden

Dresden, 30.06.2020

Ein Zwischenruf
Die GMD- und Chefdirigent*innenkonferenz übt Kriitk an der fehlenden Plausibilität der Entscheidungen zu Publikumszugang und Arbeitsbedingungen im kulturellen Bereich. Insbesondere ist die Diskrepanz zwischen den geltenden Standards in Wirtschaft und Kultur nicht tragbar. Weiter betrachten wir mit großer Sorge die sich derzeit verschlechternden Vertragsstandards und die fehlende Solidarität gegenüber den freischaffenden Kulturtreibenden, deren Existenznot das gesamte Kultursystem der Bundesrepublik gefährdet.

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Offener Brief

der GMD- und Chefdirigent*innenkonferenz e.V. zur aktuellen Situation der Opernhäuser und der Orchester in der Corona-Krise

Dresden, 26.04.2020

Sehr geehrte Frau Staatsministerin für Kultur und Medien Professor Monika Grütters,
sehr geehrte Ministerpräsident*innen,
sehr geehrte Vorsitzende des Kulturausschusses des Bundestages!

Die GMD- und Chefdirigentenkonferenz e.V. fordert klare Vorgaben für eine schrittweise Wiederaufnahme des Opern- und Konzertbetriebes in Übereinstimmung mit den derzeitigen gesetzlichen Bestimmungen und den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts.

Nicht nur Baumärkte, Möbelhäuser und die Fussball-Bundesliga haben eine klare Perspektive und klare Regeln für einen Neuanfang verdient.

Wir sind uns der Risiken eines zeitigen Starts sehr bewusst – glauben jedoch, dass bei weiterer Ausdehnung der Schließungen ohne zeitliche Perspektive einer Lockerung der Spiel- und Probeverbote, das deutsche Musikleben und die weltweit einzigartige Stadttheaterlandschaft einen irreparablen Schaden nehmen wird.

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Vorstand

Vorsitzender:
Prof. Marcus Bosch

Stellvertretende Vorsitzende:
Will Humburg
Mihkel Kütson
Marc Niemann
Eckehard Stier

Geschäftsführer

Eckehard Stier

Ehrenmitglieder

Prof. Dr. Peter Gülke
Prof. Dr. Hartmut Haenchen

Die deutsche Theater- und Orchesterlandschaft wurde 2014 in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen.


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